MRT - Was Sie wissen sollten

Die Magnetresonanztomographie (MRT oder auch Kernspintomographie) ist ein modernes Schnittbildverfahren, mit dem dreidimensionale Schichtaufnahmen vom Inneren des menschlichen Körpers erstellt werden können. Das Verfahren ist völlig schmerzfrei und unschädlich, denn bei der MRT entstehen keine Röntgenstrahlen. Vielmehr wird vermessen, wie sich der menschliche Körper in einem Magnetfeld verhält. Zur Erzeugung der Bilder werden vor allem die im Körper vorhandenen Wasserstoffatome genutzt.

Die MRT wird in der diagnostischen Radiologie seit Beginn der 80er Jahre eingesetzt und erfährt zunehmend mehr Stellenwert bei der bildlichen Darstellung des gesamten Bewegungsapparates, der Wirbelsäule und nahezu aller Körperteile und Organe des menschlichen Körpers. Die Untersuchungsdauer ist abhängig von der zu untersuchenden Region und der individuellen Fragestellung. In der Regel liegt sie zwischen 15 und 40 Minuten.

Die Magnetresonanztherapie ist eine sehr sichere Untersuchungsmethode. Es gibt jedoch Fälle, bei denen eine Untersuchung nicht oder nur unter Einhaltung besonderer Vorsichtsmaßnahmen erfolgen darf. Dazu gehörten beispielsweise Patienten, die Metallimplantate, Metallclips oder Metallprothesen tragen. Hier muss im Einzelfall entschieden werden, ob eine MRT-Untersuchung gefahrlos möglich ist.

Während ein Herzschrittmacher früher ein Ausschlusskriterium für eine kernspintomographische Untersuchung war, gibt es heute moderne Schrittmachergenerationen, die MRT-tauglich sind. Patienten, die einen Herzschrittmacher tragen, sollten daher zuvor unbedingt Rücksprache mit ihrem Kardiologen halten.

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